Zu Gast bei Victor Smolski

Zu meinem diesjährigen Geburtstag hat mir meine Freundin etwas ganz Besonderes geschenkt.
Da ich mich ja in den letzten Monaten nach ca. 15 Jahren wieder dem Gitarre Spielen gewidmet habe, hat Sie mir kurzerhand einen zweistündigen Gitarrenkurs bei Victor Smolski geschenkt.

Wem der Name Victor Smolski nichts sagt, der sollte sich folgende Seiten genauer ansehen:

http://www.victorsmolski.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Rage_(Band)
http://www.nuclearblast.de/label/music/band/about/3003970.lingua-mortis-orchestra.html

Letzten Freitag war es dann so weit. Wir fuhren nach Hamm und pünktlich um 18:00 Uhr öffnete uns Victor die Tür – ganz normal – kein Getue – kein Star raushängen lassen. Zwar war meine Aufregung doch immer noch zu spüren, aber durch seine lockere und ganz normale Art ließ meine Aufregung ganz schnell nach.

Zu Beginn erzählte ich ihm von meinen Anfängen beim Gitarre spielen, der ersten Band und der langen Pause und dass ich nun wieder mehr machen möchte, allerdings auch etwas Schwierigkeiten habe, den richtigen Einstieg zu finden. Er bat mich dann, einfach mal drauf los zu spielen.

OK, was spielt man einem Profi wie Victor vor?

Keine Ahnung!

Mir fiel in diesem Moment auch nicht viel ein, woraufhin ich einfach irgendwelche Powerchords spielte, die mehr schlecht als recht klangen.
Naja, ihm ging es aber glaube ich in erster Linie gar nicht darum, was ich spiele, sondern er hat sich erst einmal meine Technik angesehen und direkt einige elementare Fehler festgestellt. Über die Jahre hat sich wohl so einiges Falsches eingeschliffen.

Somit war klar, was nun kommt… Basics! Und zwar (fast) von ganz vorne.
Angefangen beim richtigen Halten des Picks bis zur korrekten Fingerlage wurde alles geübt.
Ich habe somit viele wertvolle Tips und Übungen von Victor erhalten, die ich nun regelmäßig machen werde, um schnellstmöglich voran zu kommen – auch wenn die meisten Basic-Übungen nicht sonderlich Spass machen. Aber eine stabile Basis ist wichtig!

Weiterhin hatte mir Victor auch einige Solo-Übungen gezeigt. Er dudelte das Griffbrett hoch und runter als wenn es kein Morgen gäbe. Da sitzt man dann einfach nur staunend vor ihm und weiß eigentlich gar nicht so genau, was der da gerade gemacht hat. Es klingt aber einfach nur geil!

Die 2 Stunden vergingen wie im Flug, haben mir aber extrem viel gebracht, da Victor direkt erkannt hat, wo es bei mir hapert und mir die entsprechenden Übungen mit auf den Weg gegeben hat. Und vielleicht ergibt es sich ja mal wieder, dass ich die ein oder andere Gitarrenunterrichtsstunde bei ihm machen kann.

Zu guter Letzt hat er auch noch mein Exemplar seines Buchs „Straight to hell or to paradise“ signiert. Dieses Buch wird mittlerweile schon als Unterrichtsmaterial in Musikschulen eingesetzt, was laut Victor eigentlich nie beabsichtigt war. Es zeigt jedoch, welchen Stellenwert das Buch in der Musikwelt mittlerweile hat. Wenn Euch das Buch interessiert, könnt Ihr es hier kaufen.

Leider waren die zwei Stunden viel zu schnell rum, aber es war ein geniales Geschenk, wofür ich mich nochmals herzlichst bei meiner Freundin Nina von Farbsalat bedanken möchte!

By | 2017-03-04T08:00:43+00:00 März 22nd, 2015|Gitarre, Musik|1 Comment

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One Comment

  1. Nina 22. März 2015 at 19:56 - Reply

    Stilles Mäuschen bei den zwei Stunden zu spielen hat auch sehr viel Spaß gemacht. Wann kommt man schließlich schon dazu Victor Smolski zu treffen? Dann mal voran mit den Übungen, damit Du bald die nächsten Stunden einplanen kannst ;-).

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